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Vor etwa 150 Jahren wurden
Jakob Lorber durch eine Innere Stimme folgende Zitate gegeben.
Angeblich stammen sie von Gott. ..."Das 9. Gebot verbietet, „... ein Verlangen nach dem zu haben, was des andern ist." Was ist also des andern? Des andern ist auf dem vom Herrn zum allgemeinen Unterhalt der Menschen geschaffenen Erdboden gerade so viel, als ihm sein naturrechtliches, von seinem Bedürfnis abgeleitetes Maß gibt. Wer demnach über dieses Maß sammelt und verfertigt, der versündigt sich schon im ersten Grade tatsächlich wider dieses Gebot, indem in diesem Gebote sogar die verlangende Begierde schon als sträflich dargestellt ist." (Jakob Lorber, Die Geistige Sonne, Band 1, Kap. 91) Spekulationen, Lotteriegewinne, Erbschaft... Volksverdummung... Allgemeine Aussagen: ... "Wer andere bessern will, der bessere zuerst sich und lebe gerecht..." (Jakob Lorber, Erde und Mond, Kap. 63) ..."Meine Lehre gibt euch die höchste
Freiheit und kann darum nicht mit dem Schwert und mit den Ketten finsterer
Sklaverei verkündet werden. Denn was dem Menschen die höchste
Lebensfreiheit verschaffen soll, kann und wird - das muss er auch in seiner
vollen Freiheit anerkennen und annehmen. So habe auch Ich niemanden von
euch einen Zwang angetan, sondern euch nur zugerufen: "Wer da will, der
komme, höre, sehe und folge mir nach!" ..."Solange demnach nicht Meine Lehre vollkommen in allem beachtet wird, wird es weder hier noch jenseits – im einzelnen, wie im allgemeinen – besser werden." (Jakob Lorber, Erde und Mond, Kap. 63) "...Solange also irgendein Volk sich des Tages nur einmal halbwegs sättigen und noch das Leben erhalten kann, so lange auch soll es sich nicht erheben. Wenn aber die Reichen und Wucherer beinahe alles an sich gerissen haben, so dass Tausenden von armen Menschen augenscheinlichst der Hungertod droht, dann ist es Zeit, sich zu erheben und die überflüssigen Güter der Reichen untereinander zu teilen; denn dann will es der Herr, dass die Reichen bis zu einem großen Teile für ihre schändliche Eigenliebe und Habsucht gezüchtigt werden sollen." (Jakob Lorber, Die geistige Sonne, Band 2, Kap. 84) ..."Mein Reich ist ein Reich der höchsten Tatkraft, aber kein Reich eines müßigen, naseweisen Faulenzertums; denn Ich sagte zu den Aposteln nicht: „Bleibet daheim, denket, brütet und grübelt über Meine Lehre nach!“, sondern: „Gehet hinaus in alle Welt!“ (Jakob Lorber, Erde und Mond, Kap. 73) ..."Und tätig sein nach Meiner Lehre ist unendlich besser, als die ganze Bibel auswendig zu wissen und zu glauben." (Jakob Lorber, Erde und Mond, Kap. 73)
..."Jede Handlung hat eine von Gott aus entsprechend bestimmt sanktionierte
Folge. Diese Folge ist das unabänderliche Gericht, welches jeder Handlung
unterschoben ist. Also ist es vom Herrn
gestellt, dass sich jede Handlung am Ende selbst richtet. ..."Ihr Richter und Obergewaltträger über
die Schwäche der Völker, die am Ende doch wieder auch alle eure Gewalt, Macht
und Ansehen sind, sollt wahre Väter eurer Völker sein, und als solche sollt
ihr sehr um die volle Gesundheit der euch anvertrauten vielen Kinder und mit
aller Liebe und wahrer väterlicher Sorgfalt um deren Seelenwohl bekümmert sein!
Leibesärzte braucht ihr nicht zu sein –
aber um desto mehr wahre Seelenärzte!" ...(Der Herr:) "Das neue, Mir wohlgefällige Opfer aber bestehe
einzig und allein nur darin für alle Zukunft, dass ihr Menschen an Mich glaubt,
Gott über alles in Mir liebt und eure Nebenmenschen wie euch selbst durch
Haltung Meiner Gebote. ..."Wenn aber jemand seinem Nächsten eine Wohltat
erweist, so tue er das im Stillen und mache darum nicht reden von sich und
brüste sich nicht damit vor den Menschen! Denn wer das tut, der hat seinen geistigen Lohn bei Mir schon dahin
genommen, dass er für seine edle Tat einen weltlichen Ruhm erhielt; dieser aber
stärkt die Seele niemals, sondern verdirbt sie nur, weil er sie eitel und
selbstgefällig macht. ..."Ich will, dass da alle die
alten Narrheiten ganz abkommen und die Menschen ganz neue, wahrhaftige, reine
Menschen werden sollen. Und wo sie also sein werden, da werde Ich auch stets
mitten unter ihnen sein; aber die blinden Weltnarren sollen fortan gezüchtigt
werden durch das, dass ihre Bitten nicht erhört werden!"
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