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Worte 

des himmlischen Vaters an die Priester der heutigen Zeit

Empfangen vom Herrn am 15. - 18. Juli 1901  von Franz Schumi


Nun kehre Ich Mich zu euch, die ihr euch Götter im Priesterkleid nennt, um euch die Wahrheit zu sagen, weil ihr euch nennt und sagt, dass ihr des unsterblichen Gottes Kraft und Majestät bei euch inne habet. Weiter sagt ihr, dass die Macht, welche euch übertragen ist, die menschliche Vernunft und Intelligenz übersteigt; geschweige dass auf Erden irgend etwas ihr gleich oder ähnlich gefunden werden könne. (Catechismus romanius P. II, Kap. VII, Qu.2.) Der Hochmut dieser eurer Behauptung übersteigt wahrlich die menschliche Vernunft!

Viele Jahre sind verflossen, seit Ich Mein Evangelium allen Völkern der Erde verkünden hieß, und noch immer ist dieser Befehl nicht erfüllt.

Man wird fragen: Wie ist es möglich; dass dieses Evangelium von Gott sei, da es nicht durch die ganze Welt gepredigt und eingeführt wird, wie es Christus zu tun befahl? Ist dieses Evangelium trotz seiner Vorzüglichkeit nicht ein Menschenwerk, dass es sich nicht überall einführen lässt?

Seht, solche und ähnliche Zweifelsfragen könnte man stellen auf Meinen Befehl, dieses Evangelium allen Völkern der Erde zu verkünden.

Nun komme Ich euch mit einer Antwort, die euch triftig und beweiskräftig ist und diese lautet: Deshalb habe Ich Mich nicht gekümmert Mein Evangelium durch die ganze Welt und bei allen Völkern einzuführen, weil die Verbreiter des Evangeliums nach dem Abgang der Apostel nicht mehr diese Reinheit der Sitten beobachtet haben, und dadurch versagte oft das innere Wort, da Ich durch ein schmutziges Organ Meine heilige Lehre nicht verkünde, und weil dadurch die Reinheit der Lehre mit menschlichen Ansichten und Schwächen gemischt und damit verballhornt wurde.

Ein ausgebildeter christlicher Theosoph bemerkt sogleich die vielen Unrichtigkeiten bei den so genannten Kirchenvätern, und je weiter die Zeit sich von der Tätigkeit der Apostel entfernte, desto mehr Irrtümer häuften sich in den Schriften dieser Kirchenväter. In späteren Jahrhunderten fing man an absichtlich antichristliche Lehren zu fabrizieren, welche nur auf Ehre, Herrschsucht und Gelderwerb der Priester berechnet waren. Daher unterließ Ich es, dieses moderne Heidentum, das zu einem ausgeprägten Antichristentum sich ausgebildet hatte, überall einzuführen und als eine Weltreligion auszubreiten, da Ich sonst ja nur das pure Antichristentum verbreiten geholfen hätte.

Man wird meinen: Aber warum ließ nicht Gott Selber durch Seine Werkzeuge die Bibel so aufklären, dass man sie überall gleichmäßig und klar verstehen konnte?

Ich sage euch darauf: Das ist wohl geschehen; aber man hat einen jeden, der sich getraute, die reine Wahrheit zu verkünden, verfolgt und unschädlich gemacht, weil die Macht der Päpste, Patriarchen und Bischöfe zu groß war und weil sie die Staatsgewalt zu ihrer Hilfe und Verfügung hatten.

Dr. Martin Luther hat zwar das neue Testament zur Geltung gebracht, aber erst dann, als die Ausdeutung der heiligen Schrift schon ganz verballhornt war, wie ihr aus der Aufklärung in „der heiligen Dreieinigkeit“1 ersehen habt. Den früheren Gesandten gelang es nicht, sich herauszuwinden aus der Priestergewalt, und wer energischer war, der hat durch Kerker, Folter und schmerzvollen Tod seine Überzeugung bezahlen müssen. Und dieses würde auch mit den Verkündern Meiner reinen Lehre in jetziger Zeit geschehen, wenn Ich dies zulassen möchte.

Aber die Zeiten sind vorüber für priesterliche antichristliche Wirtschaft, und daher werde Ich diesmal Mein Evangelium einführen, auch wenn sich die Mächtigen der ganzen Welt dagegen sträuben würden, weil Ich es will, und was Gott will, das können die Menschen nicht hindern auszuführen.

Verschwinden werden nach und nach alle Religionen der Kirchen und Sekten auf der ganzen Welt und mit ihnen auch ihre Priester, Leiter und Lehrer, weil für die Lüge der Boden nicht mehr geeignet ist, wo das Licht der Wahrheit aus Gott den Boden der Welt zu beleuchten anfangen wird.

Sichtbare und unsichtbare Mächte werden einstehen für dieses herrliche Licht aus den himmlischen Höhen und es suggestiv und öffentlich den Völkern der Erde beibringen. Die reine christliche Lehre wird teils durch guten Willen sie anzunehmen, teils aus Überzeugung, dass sie reine Wahrheit und aus Gott stammend und daher die Liebe ist, welche sich herbei ließe, die Völker zu beglücken und zu Brüdern und Schwestern eines Sinnes und Herzens zu machen, eingeführt werden.

Dann werden die Völker glücklich, weil sie kein Druck der Steuer, der Beamten, des Militärs und des Gesetzes selbstsüchtiger Herrscher mehr bedrücken wird. Liebe, Demut, Geduld, Friedenspflege, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit werden die Fahnen der Völker der Erde heißen, nach welchen sie streben und welchen sie folgen werden.

Schlaraffia, Utopia und Eldorado (Mauro-spanisch: ili dorado, d.h. "vergoldetes Land" - fabelhaftes Goldland) sind Namen, welche von Menschen aufgestellt wurden, aber sie zu verstehen, was sie im Kerne enthalten, das ist ihnen nicht geglückt, weil sie selbe zuerst in sich haben müssten, um sie aus sich in die Öffentlichkeit zu stellen. Dieses aber wird in der Zukunft werden, weil durch Mich Selber paradiesische Zustände auf der Erde geschaffen werden.

Aber so lange hab-, ehr- und herrschsüchtige Priester euch lehren und in der Verdummung großziehen werden, so lange können aus der dunklen Erde keine lichten Gefilde der Sonne werden.

Daher sage Ich euch: Verlasst die Priester und ihre falschen Lehren und Zeremonien, und lasst euch bloß durch Meine Vaterworte in der Religion belehren, damit eine Herde und ein Hirte werde.

Nicht verachten und verfolgen sollt ihr eure bisherigen Priester; denn das ist gegen Meine Lehre und Meinen heiligen Willen, weil sich darin keine Bruder- und Nächstenliebe kund gibt, sondern nur die finstere Rache und Bosheit des Satans. Darum lasst sie ruhig ihre Wege gehen, und geht nicht mehr zu ihrem Gottesdienst; denn es darf keine Zweiseitigkeit der Anschauungen unter euch herrschen, sonst wird kein Ende der Zwietracht und falscher Auslegung in Meiner Lehre, also auch keine Herde, wie Ich sie haben will.

Streitet auch nie über eure Ansichten, welche die richtigen sind, weil dies nur Wiedergeborene vollkommen rein erfassen; darum wendet euch an solche, dass sie euch die Wahrheit geben; denn nur Wiedergeborene haben ein reines Licht, einen klaren Einblick in die Geheimnisse Meiner Liebe, welche die Menschen leitet und zu Mir führt.

Je früher ihr alle einen Glauben haben werdet, der durch die Liebe zu Mir und zum Nächsten tätig wird und euch allen Meinen Anordnungen bezüglich der materiellen Angelegenheiten untergeordnet habet, desto früher werde Ich Meinen Segen über solche Gemeinden, wo dies stattfinden wird, senden. Geschehen wird es müssen, daher befreundet euch lieber mit der Erfüllung Meines Willens, damit ihr früher glücklich werdet.

Nicht an Mir, sondern an euch ist alles gelegen, ob ihr geistig und materiell glücklich werden wollt; denn Ich kann euch nicht früher die Gnaden geben und in paradiesische Zustände versetzen, wie Ich im Gebetbuch2 versprach, bis ihr dazu tauglich werdet, welches durch eure eigene Mühe und Arbeit an euren Tugenden - sie den Meinigen nachzubilden - erreicht wird.

Was eure Priester anbetrifft, so ist es ihre eigene Schuld, dass die Menschen sich so weit von Gott abgewendet haben. Hätten sie auf die Sitten des Volkes wie treue Diener Gottes gewacht, dann hätte die Gottlosigkeit und Lauheit im Glauben nie Platz greifen können, weil sie selbe gehörig beleuchtet und gerügt hätten.

Aber es gab eine lange Zeit von Jahrhunderten, in welcher das Volk gläubig und fromm war, während die Priester eine Ausgeburt von schlechten Sitten und Verkommenheiten darstellten.

Die schlechten Beispiele der Priester sah das Volk und wurde dann selbst schlecht. Endlich brach die Zeit des Lichtes und des Wissens an, man brachte alle geschichtlichen Nachrichten zum Vorschein und spiegelte die Wahrheit des Glaubens in den Beispielen der Priester: Wenn die so lebten und leben und keinen Glauben haben, wozu sollen wir glauben und ihnen nachlaufen? Zuletzt kam die Freiheit, die Taten der Priester sogleich in die Öffentlichkeit tragen zu können und dieses wirkte wie eine Pest auf das Volk. Es starb massenhaft an dieser Pest und wurde tot im Geiste, die Gräber taten sich auf und zeigten die Gräuel der Verwüstung d.h. die Menschen verfielen in viele Sünden und wurden zum Gräuel an der Menschheit ob ihrer gottlosen Taten, welche neue Verbrechen zeugten.

So ging herab der Glaube durch die schlechten Beispiele der Priester, welche nicht einsahen, dass sie nur durch gute Beispiele ihres eigenen Lebens das Volk im Guten erziehen können, sondern nur danach trachteten, recht viel Geld zusammenzuhäufen, um versorgt zu sein, wenn es fehl gehen sollte. Alles dieses sah das Volk und verlor täglich mehr an Respekt vor ihnen, da die Taten gerade das Gegenteil zeigten, was sie das Volk lehrten.

Nun, was wird ihnen alles Geld und Besitz nützen, den sie sich auf betrügerische Weise verschafft haben: Opfert Gott und der Kirche und wir werden für euch beten und euch helfen in den Himmel zu kommen!

Mir zuliebe wurde das Geld geopfert, indem das verdummte Volk nicht nachdachte, dass Ich kein Geld und nichts Materielles brauche, und bezahlte Gebete, besonders auf solch gemein trügerische Art gedankenlos hingeplärrt, nie erhöre, - dass Ich werde Mir nehmen, was Mir geopfert wurde, und es an die Armen verteilen, wenn sie es nicht selbst tun werden.

Ich sage euch im voraus, was Ich beabsichtige, damit ihr selbst das tun könnt, wodurch ihr, wenn ihr aus Liebe zu Mir und den Nächsten es tun würdet, nach Maßgabe eurer Barmherzigkeit, von den vielen Sünden, die ihr begangen habet, manche wieder tilgen könnt.

Wie der Tischler mit dem Hobel, oder der Schmied mit der Zange sein Brot sich ehrlich verdient; also war Mein heiliger Name Jesus Christus, vor dem sich alle Geister in der Unendlichkeit in tiefer Ehrfurcht beugen, für euch das Instrument eurer sündhaften Zunge, um damit das Geld aus dem Volke herauszuschwindeln und in betrügerischer Weise in eure bodenlosen Säcke verschwinden zu lassen.

Ablässe, Wallfahrten, Gott opfern usw. wurden empfohlen; für Kirchenbedürfnisse und für alle erdenkliche Sachen musste das Volk Geld hergeben, weil ihr ihm durch betrügerische Angaben vor hieltet, dass es Gott gefällig und daher ihm nützlich ist, und wurde es so um sein Geld und Seelenheil betrogen.

Alle eure Andachten habet ihr auf äußere Zeremonien übertragen und damit das Volk verblendet und verdummt, da Ich doch oft gesagt habe, dass Mir alle äußeren Zeremonien und Opfer ein Gräuel sind.

Ihr triebt das Volk mit Drohungen von ewigen Strafen in die gebauten Kirchen, während Ich nie gesagt habe, dass mir Jemand ein Bethaus bauen soll; denn Ich wohne in keinem anderen Tempel als bloß in Menschenherzen.

Ich sagte zwar dem König David, dass nicht er, sondern sein Sohn mir ein Haus (Tempel) bauen soll, aber mit welchen Worten, das verschweigen euch alle Priester, also will Ich euch genau sagen, was Ich durch den Propheten Samuel (Samuel 7, 12-16) dem König David versprach. die Worte lauten: "Wenn nun deine (Lebens)-Zeit hin ist, und du bei deinen Vätern (tot im Fleischleibe) liegst, will Ich deinen Samen nach dir erwecken, der von deinem Leibe kommen soll, dem will Ich sein Reich bestätigen."

Wer klar über diese Weissagung nachdenkt, wird sogleich herausfinden, dass man aus einem toten und verfaulten Körper nach dem Tode keinen Samen nach materiellem Begriffe erweckt! -

Ebenso klar sprechen die nächsten Verse (13): "Der soll Meinem Namen ein Haus bauen, und Ich will den Stuhl seines Königreichs bestätigen auf ewig." -

(14): "Ich will Sein Vater sein, und Er soll Mein Sohn sein." -

(16): "Aber dein Haus soll beständig sein ewiglich vor dir, und dein Stuhl soll ewiglich bestehen."

Wäre Salomon nach dem Tode Davids, als dieser schon in der Gruft bei seinen Vätern schlief, im Leibe seiner Mutter erweckt worden, so wäre Salomon kein Sohn Davids, sondern ein Gottessohn wie Jesus, der unter dieser Verheißung eben genannt wurde; darum sagte Ich als Vater: Er wird Mein Sohn und Ich (nicht David) Sein Vater sein. Gleichzeitig sagte Ich zweimal, dass Ich Seinen (und nicht Davids materiellen) Stuhl auf ewig bestätigen werde.

Davids und Salomons materielle weltliche Königsthrone sind vermodert und verschwunden, daher wäre Meine Verheißung eine Lüge, wenn Ich Davids weltlichen Thron darunter gemeint hätte, während der geistige Thron Davids, dessen Repräsentant aus dem Samen Davids Jesus war und ist, geistig ewiglich bestehen wird.

Hier handelt sich zu verstehen, was Ich damit meinte: Dein Sohn (Jesus) soll Mir ein Haus bauen. Jesus, als geistiger Repräsentant des geistigen Thrones Davids, war berufen, einen geistigen Thron Gottes im Herzen aller Menschen, eine Wohnung der Liebe zu Gott und den Nächsten durch Seine Lehre zu erbauen, und dieses Haus der Liebe, im Herzen der Menschen, hat Er erbaut durch die Lehre der Liebe, die Er vor trug und lehrte.

Also heißt in klaren Ausdrücken Meine Weissagung; denn Ich habe nie ein Bethaus, einen Tempel oder eine Kirche von Holz und Stein zu erbauen geheißen, wenn auch Salomon, Meine Weissagung falsch verstehend, Mir einen Tempel erbaute; und weil das Volk die geistigen Worte nur materiell erfasste, ließ Ich Mich herbei, sichtbar durch eine große Feuerflamme vertreten zu sein.

"Kirche" ist die Braut Christi und "Zeremonie" der Gottesdienst, so lehren die Priester, - und führen damit das Volk von der Wahrheit zur Lüge und dadurch in die Hölle.

Es ist die Aufgabe des Menschen, diese Meine Aufklärungen richtig zu erfassen und nicht durch Einwendungen seiner Vernunft zu entkräften zu suchen, wie es vielfach geschieht, daher auch so viele Ansichten und Meinungsverschiedenheiten.

Was Ich nicht Selber aufstellte und lehrte, das verwerft, denn es hat kein Heil, sondern es birgt Unheil für eure geistige Existenz in sich. Klügelt euch nicht selbst aus, was ihr nicht versteht, sondern nehmt eure Zuflucht zu einem Wiedergeborenen, und was der sagt, das glaubt, und es wird recht vor Mir. Es werden übrigens alle zweifelhaften Sachen nach und nach veröffentlicht werden, daher lest fleißig Meine Aufklärungen und lebt danach, denn sie sind der Wegweiser zum ewigen Leben eurer Wiedergeburt oder eures Himmels.

Die leeren Wände eurer Kirchen (ohne Altäre, Bilderschmuck und Schnitzwerk Materiell-Geistiges vorstellend) dürft ihr schon für Zusammenkünfte benützen, wenn die Zeit dazu reif wird, aber nur so, wie Meine Apostel im Tempel zu Jerusalem: Als Zusammenkünfte zum Liebesmahl und zur Besprechung über geistige Sachen, wobei Jedem frei stehen soll, öffentlich um diese oder jene Aufklärung zu bitten, die er noch nirgends gelesen oder gefunden hat. Es darf vorgetragen, gelesen und erklärt werden. Man kann das Liebesmahl als Erinnerungsmahl auf Mein letztes Abendmahl einnehmen. Man kann geistige Lieder singen und auch mit Musik begleiten; denn auch in Meinem Himmel wird musiziert, und man kann beten für dies und jenes. Ja, ihr könnt euch wie in einer öffentlichen Versammlung über alles Vorkommende besprechen und beraten, was geistiges Leben betrifft; nie sollt ihr aber mit Politik und solchen Sachen auftreten, welche die Harmonie der Brüder und Schwestern stören und wo Ungeistiges und Liebloses den Gegenstand des Gespräches bilden würde.

In dem Werke "Die christliche Theosophie"3 habe Ich euch die höchsten geistigen Veredelungsvorschriften gegeben. Trachtet doch, so hoch geistig euer ganzes Leben und Handeln einzurichten, damit ihr recht bald zur Wiedergeburt des Geistes gelangt; denn sonst kommt ihr gar lange nicht dazu, wiedergeboren zu werden.

Wer zur Wiedergeburt des Geistes schreiten will, der soll sich die Lehren „der Christlichen Theosophie“ und des „Gebetbuches“ genau einprägen, damit er nicht zu oft stolpern wird. Er soll aber sich gut merken, dass nicht bloß Ich, sondern auch der Geist der Satana durch das innere Wort spricht und dass er deshalb sehr, sehr vorsichtig in seinem ganzen Denken, Wünschen, Reden, Handeln, geistigen Befragen und Antworten sein muss. Ich lasse sehr viel falsche oder Lügenantworten durch Satana dem Frager zukommen, um ihn zu prüfen, ob er standhaft ist, ob er sich nicht ärgert und mit Mir raisonniert, warum Ich ihn angelogen habe; - ich lasse einen Jeden in seinen Schwächen unaufhörlich prüfen, bis er sie unterdrückt und geistig wird. Erschreckt nicht vor dem öfteren Fallen! - Bittet um Vergebung und arbeitet fleißig an euch weiter. Ihr müsst gegen alles Unangenehme gestählt sein: Weder Lüge der Satana auf Meinen Namen, noch Beleidigungen der Nächsten, noch Geldverluste, noch sonstige Unannehmlichkeiten dürfen euch aus der Fassung und Ruhe bringen! Es blitzt und donnert unaufhörlich in euch und um euch, und ihr seid nie sicher, betrogen oder überrumpelt zu werden, daher rate Ich euch noch einmal: Lest die besagten zwei Bücher öfters durch und achtet allen Ernstes auf diese Lehren, dass ihr sie immer in Gedanken habet und euch fleißig übt, sie in der Tat zu erfüllen. Besonders acht sollt ihr geben auf die Tugend und Keuschheit und auf euer vermeintliches Recht haben und auf euren Zorn, denn da ist das Feld der Satana, und ihr werdet oft so belogen und betrogen, wenn ihr euch durch das Innere Wort an Mich wendet, dass ihr ganz verfallen könnt, weil Ich euch entscheidende Lehren in dieser Richtung gegeben habe, an die ihr euch zu halten habet. Daher antworte Ich selten auf solche Fragen; um so eifriger ist die Satana bemüht, alle erdenkliche Weisheiten und Klugheiten in der Sache euch zu übermitteln und euch auf falsche, verderbliche Wege der Sünde zu leiten.

Also merkt euch: Euer materieller Satan des Fleisches und der Untugenden und Leidenschaften; der geistige Satan (der Geist der Satana selbst), dann Ich; auch Geister und Menschen sind die Prüfer, welche an euch herantreten und euch nach allen Seiten bearbeiten. Die Satana hetzt Menschen und spricht durch Medien gegen euch, daher wundert euch nicht, wenn ihr plötzlich von dort arge Lieblosigkeiten erfahrt, wo ihr sie am wenigsten erwartet; denn es handelt sich bei ihr darum, euch zur Revanche oder groben Entgegnung zu reizen, um Unfrieden zu stiften. Ich sage euch: da entgegnet gar nichts; denn es ist nichts anderes, als dass sich die Satana deines Bruders oder deiner Schwester bedient hatte, dich in Zorn und zur Rechtfertigung durch derbe Worte zu reizen und zu bringen. Ihr aber, die ihr euch bemüßigt fühlt, euren Nächsten gehörig abzukanzeln und bloß zustellen vor Anderen, wisst, dass ihr dann die Werkzeuge der Satana seid, und daher reißt euch heraus aus ihren giftigen Krallen und handelt so, wie euch in der christlichen Theosophie mehrseitig erklärt wird, damit ein Leben der Kinder Gottes auf Erden sich bilden und entwickeln könne, denn mit der Lieblosigkeit steckt ihr immer in den Krallen der Satana.

Lasst euch nicht gedankenlos betrügen; denn die Satana ist am gefährlichsten, wenn sie in Lichtgestalt eines Engels erscheint, ja sie kann selbst in Heilandsgestalt erscheinen. Daher seid vorsichtig und wendet euch an ein bewährtes Medium, als Wiedergebornen, mit der Bittfrage, ob alles richtig so ist, wie euch dargestellt wurde. - Passt auch auf, auf eure Gedankensprache (Autosuggestion), denn auch diese täuscht euch oft, und ihr denkt, Ich habe euch belogen; ja selbst Diktate entstehen durch sie, wenn ihr zu viel auf euren Gedanken verharrt. Nehmt euch daher sehr in Acht in euren Diktaten, dass sie keine falschen Lehren und Lieblosigkeiten, die sich nicht mit der Liebe, Demut und Geduld vertragen, in sich fassen, denn solche sind nicht von Mir.

Endlich komme Ich zu allen Menschen mit Meiner Liebe und rate euch: Verlasst eure Verstandesweisheit der Welt und kommt zu Mir in die Schule der Liebe, Demut und der Toleranz. Lest Meine diktierten Bücher und lebt und handelt nach den Lehren, die ihr darin finden werdet.

Unterstützt mit eurem Vermögen und Überfluss nach eurer Erkenntnis die Ausbreitung Meiner Lehre! Ich könnte dies Selber tun, denn es steht Mir ja die unendliche Schöpfer-Allmacht zur Verfügung; aber was bleibt euch übrig, aus Liebe zu Mir und zum Nächsten zu tun, wenn Ich Selber dies bewerkstelligen möchte!?

Daher benützt die Gelegenheit, euch in Werken der Gottes- und Nächstenliebe solange zu betätigen, solange euch dies möglich ist, damit ihr euch ausweisen könnt, dass ihr nach Meiner Lehre gelebt und gehandelt habet. Lasst daher die Armen und Bedürftigen nicht Hunger und Not leiden; denn sie sind eure geistigen Brüder und Schwestern, in denen Ich Selber als der "Allerheiligste" wohne und die Wohltaten eurer Liebe und Erbarmung in Empfang nehme!

Merkt euch! Euer Gott in Christus ist überall, aber sein Thron und Opferaltar ist in den wahrhaft Armen und Notleidenden - Daher lasst Mich nicht darben an eurer Liebe und Barmherzigkeit so lange ihr noch Zeit dazu habet, was Gutes zu tun und euch dadurch das Reich der Liebe zu erkaufen.

Denn ihr wisst die Zeit und die Stunde nicht, wann Ich kommen und die Erde und alles auf Erden allen Menschen gleich verteilen lassen werde. - Dann wird keine Zeit mehr sein, und ihr seid ohne Werke der Nächstenliebe, mit denen man sich den Himmel erwirbt.

Millionen Arme gibt es, welche hungern und Not leiden, und niemand kann sich ausreden, dass er nicht weiß, wo die sind, denn Arme gibt es überall. Streckt aus eure mildtätige Hand und helft mildern die Not der Armen, Hungernden, Kranken und Bedürftigen!

Reicht ihnen nicht bloß die materielle Unterstützung, sondern auch geistige, nämlich die Bücher, welche Ich diktiere: z.B. das Gebetbuch, die Predigten, die christliche Theosophie und was euch sonst lieb zu tun ist. Keinesfalls gebt ihnen weltliche Bücher; denn dann habet ihr gegen Meinen Willen getan und somit gesündigt.

Denn auch die Armen, welche nicht das Geld haben, sich die nötigen Bücher zu verschaffen, aus denen sie die von Mir diktierte Lehre lesen und erfahren, sind berufen, am Vatertische teilzunehmen, denn sie sind auch berufen, zum Mahl des Lammes Jesus zu erscheinen.

Mein väterlicher Wunsch ist es, dass niemand fehle an Meinem himmlischen Tische, der gedeckt ist für alle Meine Kinder. Ich bin ein liebevoller Vater und sorge für alle Meine Kinder, aber nicht direkt, sondern indirekt: die Armen sollen von den Reichen mit Arbeit und sonst wie immer geldlich und materiell unterstützt werden, so lange die Weltzustände noch so sind, wie sie eben geschaffen wurden.

Aber was ihr gebt, das gebt aus Liebe zu Mir, dann ist es nach der Vorschrift gegeben, wie Ich euch lehre; denn wer etwas gibt und gibt es nicht aus Mitleid, Barmherzigkeit zum Nächsten und aus Liebe zu Mir, der Ich euer Nächster bin in jedem Menschen, da Ich in ihm wohne, der hat nichts gegeben, weil widerwilliges oder grobes Geben gar kein Geben im Sinne der Verdienste für das Himmelreich ist.

So handelt ihr nach Meiner Lehre und erwerbt euch Verdienste für das geistige Leben. Denn das Leben im Fleisch ist euch gegeben als Prüfungsschule der Welt, in welcher ihr alle eure Untugenden, Begierden, Gelüste und Leidenschaften unterdrücken und aus euch ausmerzen sollt, um einst durch die Gnaden und Gaben der Wiedergeburt beglückt zu werden.

Also ist die Liebe Meines väterlichen Herzens tätig zu euch Allen, damit ihr Alle zu Mir, eurem Vater in Jesus kommt und überglücklich werdet. Bestrebt euch daher, Meinem Willen nachzukommen, damit ihr aus Sünden, welche die Hölle nach dem Tode erwartet, zu Engeln werdet, um ins Paradies und endlich zu Mir in den Himmel zu kommen. Denn da ist eure wahre Heimat, wo das Haus eures Vaters ist, und wo er thront.

Mit offenen Armen und liebevoll erwarte Ich euch an der Tür Meines Vaterhauses; denn Ich Selber bin der reiche Vater und ihr stellt den verlorenen Sohn "Satan", wie es im Evangelium erzählt wird, vor, da ihr, wie euch im „Gebetbuch“ und in „der christlichen Theosophie“ näher erklärt ist, nach Leib und Seele aus der in der Materie gefestigten Seele der Satana (des Satans oder Luzifers) genommen seid. Daher das viele Böse in euch, welches ihr kreuzigen und aus euch ausmerzen sollt.

Ja, wahrlich, Ich sage euch: Der Seele und dem Leibe nach seid ihr nur Satan; nach dem Geiste aber Gott, daher der Widerspruch in euch zwischen gut und böse, daher die Schwierigkeit, euch dem Geiste Gottes in euch unterzuordnen und zu folgen, und eure satanischen Eigenschaften in Jesu Tugenden umzuwandeln. Um so mehr sollt ihr euch kümmern, die Seele des Satans aus der Materie zu erlösen, da sie nun euer Eigentum ist, da ihr selbst der Satan seid, so lange ihr nicht nach dem Willen Meines Geistes in euch handelt und wandelt.

Wahrhafte Kinder Gottes seid ihr erst durch die Wiedergeburt des Geistes, daher kümmert euch um diese, weil ihr dann ein himmlisches Leben schon auf Erden genießt

Das ist die Stimme eures Gottes und Vaters, die zu euch spricht und euch lehrt, was ihr tun oder unterlassen sollt, damit durch einen rein christlichen Glauben und durch das Leben und Handeln danach, ein Hirte und eine Herde werde im Jesus, euren Gott, Schöpfer, Vater, König und Richter. Amen!


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1Diktat an Franz Schumi 1901, w.m.

2Franz Schumi: Christlich theosophisches Gebetbuch

3Kundgabe an Franz Schumi, w.m.

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