Donnerworte Gottes über die heutigen Priester
Vaterworte – empfangen von Franz Schumi (1905)
Christlich-theosophische
Schrift Nr. 54
1905, 23. September, Zürich.
Vater Jesus erklärt durch Franz
Schumi die Wahrheit über den Satan, und wer der
Antichrist im Christentum ist. Gibt die Offenbarung über das Geheimnis der
heiligen Dreieinigkeit in der Menschwerdung und Verklärung des Jehova Zebaoth
in Christo. Meldung von dem Verschwinden der Bibel, des Messbuches und aller
religiösen, weil ketzerisch verfassten Schriften und dadurch die Abschaffung
des katholischen Messopfers. Der Anbruch des Weltgerichtes.
Meine lieben Kinder, es ist eine Zeit angebrochen, wo die
Menschen beinahe ganz in das tägliche Leben der Materie begraben sind, und
dadurch haben sie ihr wahres Ziel auf Erden verfehlt.
Der Mensch ist deshalb auf die Erde gestellt, damit er hier
den Kampf gegen die Natur seines Fleisches aufnimmt und sie nach und nach
besiegt, indem er die Macht über die Gelüste und Begierden des Fleisches
erlangt, selbe gleich bei ihrem Auftreten zu besiegen, weil sie sonst zu
mächtig werden und die Kraft des menschlichen Widerstandes zu besiegen im
Stande sind.
Das Fleisch ist der materielle Satan im Menschen, er ist aber
auch zugleich der geistige Satan im Menschen, denn der Menschenleib ist
zweifältig, er ist materiell und geistig, und das Geistige, als der
Fleischgeist, ist das Böse, oder der Satan im menschlichen Fleische.
Und mit diesem hat der Mensch Zeit seines irdischen Lebens zu kämpfen, und wenn
er ihn nicht hier auf der Welt überwunden hat, so muß
er im Jenseits weiter leiden von dessen Anfechtungen.
Das Fleisch des Menschen wird ins Grab gelegt und geht in
seine Verwandlungen über; der Geist dieses Fleisches, als der lebendige Satan
im Menschenleib, wird aber von der Seele mitgenommen, wenn sie sich ganz vom
Leibe scheidet und ins Jenseits tritt. Dieser Fleischgeist ist wie ein grauer
Nebel, den die Seele in sich vereinigt, da sie von Mir, ihrem göttlichen Geist,
die Aufgabe hat, diesen bösen Geist zu besiegen; denn sonst kann sie nicht
selig werden.
Der Satan, mit dem der Mensch im Fleische zu kämpfen hat, ist
ein Bestandteil des Menschen selbst, das könnt ihr an eurem Fleisch, an seinen
Regungen, seinen Gelüsten, seinen Begierden, und in seinem Einflüstern in eure
Sinneswahrnehmungen sehr leicht begreifen und in seinem fortgesetzten Drängen
zur Begehung der Sünde beobachten. Dieser Fleischgeist ist Mein Gegenpol, ist
der Widerkämpfer gegen Meine Gebote und Lehren, und dieser ist es, der euch
immer entgegengesetzte Einflößungen gibt, welche
Meine Bemühungen mit euch, um euch zu Meinen Kindern zu erziehen, zu
hintertreiben im Stande sind, wenn ihr euch nicht mit aller Kraft an Meine
Person und Lehre klammert. Denkt nach, was Ich euch hier geoffenbart
habe, beobachtet euch selbst und ihr werdet nur in euch selbst den Satan
finden. Dieser Satan in euch, als euer lebendiger Fleischgeist, ist auch
derselbe, der mit aller Kraft an eurer Verstandesweisheit dahin arbeitet, um
euch den Widerwillen gegen alles Göttliche und Erhabene einzuflößen. Dieses
erreicht er aber dadurch, daß er euch alle möglichen
Bedenken gegen die Echtheit und so gegen die Wahrheit Meiner göttlichen Worte
einflößt.
Dadurch fangen viele Menschen Meine Worte zu kritisieren an,
verfallen in die Finsternis des Satans und finden lauter Widersprüche in Meiner
Lehre. Es fragt sich: Wie ist das möglich, daß der
Mensch dort, wo er früher keinen Widerspruch sah, plötzlich viele Widersprüche
findet? Seht, das stammt daher: Ich bin Gott, daher hochheilig und unnahbar für
verstandesweise Kritiker Meines Wortes, denn Ich, der
gewaltige Gott, vor Dem sich alle Knie zu beugen haben und Mein Wort ist ein
und dasselbe. Ich frage euch: Bin nicht Ich, Jehova Zebaoth, der König Himmels
und der Erde, der Schöpfer des Weltalls, dasjenige Wort, das in Christo Mensch
geworden ist!?
Seht, die ganze Bibel ist voll Meines Wortes, die ganze
Bibel spricht bloß von Jehova Zebaoth, der in Christo Mensch geworden ist, und
seht, sind es
nicht eure Priester und Bibelausdeuter, die Mir die
Ehre rauben, und sagen: „Christus war
kein Gott, sondern Mensch!“
Sagt nicht Johannes: Im Anfange war das Wort und das Wort
war bei Gott und Gott Selber war das Wort. Und alles ist durch dieses Wort
erschaffen und ohne dieses Wort ist nichts erschaffen worden. Dieses Wort war
in der Welt, und die Welt wurde durch dieses Wort erschaffen, und dasselbe Wort
wurde Fleisch, Jesus Christus, und wohnte unter uns, wir sahen Seine
Herrlichkeit am Berge Tabor, eine Herrlichkeit, als
des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade und Wahrheit?
Meine Kinder, Ich, euer himmlischer Vater habe euch genug
Verstand gegeben, um den Sinn der Worte des Johannes Evangeliums zu fassen,
darum hört Mich, euren wahren Vater an, wer und was Ich als Christus bin.
In den angeführten Worten heißt es: Das Wort Gottes ist Gott
Selber. Durch dieses Wort ist die ganze Welt erschaffen worden, und dieses Wort
oder Gott ist unter dem Namen Jesus Christus Mensch geworden und dieses Wort
Gottes ist der eingeborne Sohn vom Vater. Hiermit ist klar dargetan, daß der Sohn Gottes eben das Wort Gottes in
geistig-himmlischer Sprache bedeutet. Das Wort Gottes ist aber die Weisheit
Gottes, das bestätigt euch der Apostel Paul (1. Kor. 1, 24), indem er kundgibt:
Christus ist die göttliche Weisheit und
Kraft. Was ist nun die göttliche Kraft? Als Ich am 7. Mai Mich von Meinen
Lieben und Jüngern auf dem Ölberge verabschiedete, sagte Ich zu Meinen Jüngern:
Wartet in der Herberge zur Stadt Nazareth
in Jerusalem, bis ihr mit der Kraft von oben ausgerüstet werdet. Und diese
Kraft war die Taufe des Heiligen Geistes mit der göttlichen Liebe, Weisheit und
Wunderkraft. Der Heilige Geist ist nämlich die auswirkende Kraft und Gnade, was
Vater und Sohn oder Liebe und Weisheit in Gott auszuführen beschlossen haben.
Erst dann, wenn ihr das gut verstanden habt, dann könnt
ihr die große Weissagung über die Menschwerdung eures Gottes Jehova Zebaoth bei
Jesaja (7, 14 und 9, 5) verstehen, wo es mit der Übereinstimmung der
Weissagungen bei Micha 5, 1 und Maleachi 3, 1. 23
heißt: Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn
ist uns geschenkt. Dieses Kind ist Gottessohn, weil Immanuel oder „Gott mit
uns“ genannt, auf dessen Schulter die Herrschaft der Welt ruht, denn er ist der
zu Bethlehem geborene Herrscher von Ewigkeit und dieser ist Zebaoth, der Herr
der Heerscharen oder König der Könige der Welt, somit König des Himmels und der
Erde. Als solcher heißt dieser Gottessohn schon in der Krippe zu Bethlehem:
Gott Vater von Ewigkeit, der Rat dieses Gott Vaters von Ewigkeit, oder wie ihr
bereits erfahren habet, der Heilige Geist in Gott.
Diese drei Namen trägt das noch in der Krippe liegende Kind
Jesus Christus. Sagt Mir, ist dann Jesus Christus nicht Gottvater, Gottessohn
und Heiliger Geist in einer Person? Oder hat je ein Prophet
den Jehova, oder je ein Apostel den Christus in drei Personen gesehen?
Sagt Mir: Warum ist Adam nicht in drei Personen auf die
Welt gestellt worden, da er doch Mein Ebenbild war? Und ihr, als Nachkommen
Adams, seid auch nur ein- und nicht dreipersönlich. Und da sagen die Menschen, daß man sich vor Meiner Lehre hüten soll, denn es werden
falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen
und viele verführen.
Ich, euer Gott und Vater sage euch: Ihr braucht keine neuen
falschen Christusse und falschen Propheten, denn
diese sind schon eure jetzigen Bibellehrer, denn wer euch anders lehrt, als
Ich, Jesus, euch hier Meine Person nach den Beweisen in der Bibel erklärt habe,
der ist schon der lebendige Antichrist. Daher sucht
nicht anderwärts die Antichristen, ihr habt sie in eurer Mitte genug, denn
jeder, der wider Meine Lehre lebt oder sie gegen die Wahrheit Christi
ausdeutet, der ist ein Antichrist. Aber nicht bloß dieses, sondern
es gibt noch eine Menge Irrlehren, die durch die falsche Ausdeutung der Bibel
aufgekommen sind, und in euren Kirchen und Sekten gelehrt werden. Und diese
sind es, die euch statt zur Mir in den Himmel, in die Hölle leiten.
Es müßte euch bei der Betrachtung,
daß es im alten Testament keinen Gottessohn Jesus
Christus gab, sondern bloß Jehova Zebaoth, und daß im
neuen Testament der Jehova Zebaoth von der Bildfläche verschwunden ist,
auffallend sein, wie kann der ewig-unveränderliche Gott nirgends mehr zu sehen,
zu hören und zu treffen sein, da Gott Jehova doch der Geist der ganzen
Schöpfung ist! Das neue Testament weiß nur von Gottvater, Sohn und Heiliger
Geist. Wo sind Aelohim1, Jehova und Zebaoth des alten
Testaments hingekommen? Leuchtet euch noch nicht ein, daß
der alttestamentliche Jehova Seinen Namen in Jesus Christus geändert hat!?
Man betrachte folgende Namensdeutung, um die Wahrheit zu
erkennen: Bei Moses II. 15, 26 heißt es: Ich
bin Jehova, dein Arzt. Jehova bedeutet in althebräischer Sprache „Vater“ in
Gott, und Ich, Jesus, sagte beim letzten Abendmahl dem Philippus:
Ich bin Gott Vater (Joh. 14, 9), sowie: Wer
Mich sieht, der sieht den Gott Vater (Joh. 12,
45). Der Name Jesus bedeutet hebräisch Retter, Erlöser, Heiland, daher Arzt.2 - Zebaoth bedeutet hebräisch „Herr
der Heerscharen“ und das ist der König, und Messias oder Christus bedeutet auch
König nach der Bibelsprache, daher sagte Ich dem Pilatus: Ich bin König, aber Mein Reich ist nicht von dieser Welt (Joh. 18, 36), weil Ich, Zebaoth der Friedefürst (Jes. 9, 5) Himmels und der Erde, der König der Könige war.3
Meine lieben Kinder, die Zeit ist angebrochen, daß Ich
wieder Selber zu euch spreche, wie einst zu Meinen Jüngern. Der Unterschied ist
nur, daß Ich dort sichtbar sprach, hier aber
verdeckt. Und was ist der Erfolg
Meiner Liebe, als Vater zu den Menschen? Ich sage euch: Die meisten Menschen
haben kein Interesse an Meiner Stimme, die Priester aber sagen: Es ist ein gottloser Unsinn, was
Ich, Jesus Jehova Zebaoth in Meinen Diktaten aufkläre!4
Gut, Ich werde sie finden zu rechter Zeit, da Ich bereits an
der Schwelle stehe, um Mein donnerndes Weltgericht über die Köpfe aller
Antichristen durch schreckliche Ereignisse der Zerstörung und Vernichtung zu
halten. Die Wiederkunft Christi ist da, aber auch die grauenhafte Vernichtung
alles dessen steht bevor, was nicht vor Meinem Antlitze bestehen kann, wo man
noch viel, viel schrecklichere Ereignisse erleben wird, als die am 8. September
1905 in Kalabrien waren.
Wie kann eine Herde werden, da die Schafe die Stimme ihres
Oberhirten nicht erkennen und Ihn Selbst als Antichristen bezeichnen? Sie geben
Mir, dem hochheiligen Gott ja alle gemeinen Namen, die in ihrer Hölle geboren werden!
Sie nennen Mein heiliges Wort: Schwindel, Betrug, Gotteslästerung, Ketzerei,
falsches Prophetentum und Verrücktheit! Weil aber
Mein göttliches Wort und Ich, Jesus Jehova Zebaoth, eins und dasselbe ist, so
ist ja deutlich genug, daß sie Mich, ihren Gott,
Schöpfer, König, Richter und Erlöser von Golgatha einen Schwindler, Betrüger,
Gotteslästerer, Ketzer, falscher Prophet und Verrückter heißen! Sind das nicht
die lebendigen Antichristen?
Sind nicht diese Antichristen eben diejenigen Leiter Meiner
Kinder, welche jede Vereinigung zu einer Herde unmöglich machen?
Und wenn wir fragen: Woher rekrutieren sich diese Antichristen? So folgt die
Antwort: Aus den weltlichen Priester-Seminaren. Aus den vielen
Beweisen folge hier ein Beispiel: Heuer (1905) gab ein Kandidat der Theologie
und Dr. der Philosophie, der Privatdozent in Genf ist, - und als Dr. kann er
noch an einer Hochschule als Professor angestellt werden, um andere zu
Antichristen heranzubilden -, ein Buch heraus, betitelt: Religion gegen
Theologie und Kirche, worin er sich bestrebt, als Gotteslehrer nachzuweisen, daß er viel besser durch ein sittliches Leben erlöst wird,
als von den Gedanken an die Kreuzigung eines ungerecht verurteilten Juden im
Jahre 33. Dem hochgelehrten Doktor waren nicht die Bibel
oder Christus die christlichen Oberlehrer, sondern die Wahrheitsverdreher
Strauß, Renan usw. Er sagt: Jesus ist bloß ein
Mensch, aber kein Gottmensch. Seine Religion ist nicht für alle Zeiten und alle
Menschen, sondern sie muß erst von Menschen für die
Menschen tauglich gemacht, daher verbessert werden. Er weist nach, daß gewisse Glaubenssätze Christi schädlich und unhaltbar
seien, da er in seiner Finsternis sie nicht geistig-richtig zu deuten weiß,
sondern nach dem Wortlaut des toten Bibelbuchstabens ausdeutet. (Diese
schädlichen und unhaltbaren Glaubenssätze sind in den Kundgaben ChtS Nr.80, Seiten 130, 36 richtig erklärt.) Die göttliche
Inspiration, die Offenbarung und die heilige Dreieinigkeit werden als unwahr
über Bord geworfen.
Die geschichtlichen Festtage Christi: Weihnachten,
Auferstehung, Himmelfahrt usw. als erlogene Götzenfesttage erklärt.
Die Predigt
des Wortes Gottes sei nur für den Mann aus dem Volke, oder für die Dummen. Und
die Gleichstellung Jesu mit Gott wird entrüstet abgewiesen.
Seht, das sind die Musterlehrer des priesterlichen
Christentums für den Satan und seine Hölle. Eine Unzahl solcher priesterlichen
Religionsbekenntnisse könnte Ich, Jesus, da Ich überall bin, euch vorlegen.
Der Evangelist Johannes sagt in seinem ersten Sendschreiben,
Kapitel 2, Verse 22-23: Wer ist ein
Lügner, ein Irrlehrer, wenn es der nicht ist, der leugnet, daß
Jesus der Christus oder Messias sei, von dessen Ankunft der Prophet Daniel im
9. Kapitel 25. Vers spricht, und der der Friedefürst namens Gottvater von
Ewigkeit, der wunderbare Schöpfer der Welt ist, daher Jehova Zebaoth Selber
nach Jesaja 9, 5; - Micha 5, 1; - Maleachi 3, 1.23; -
Jes. 43, 11; - 44, 6; - 45, 21. 22; - Hosea 13, 4; - Zacharia 12, 1.
10; - Davids Psalmen; - Hebräer 1, 2; - Kol. 1, 16 usw.
Johannes sagt weiter: Der
ist ein Antichrist, welcher den Vater und den Sohn in Gott verleugnet. Jeder,
der den Sohn verleugnet, hat auch den Vater nicht. Mit diesen Worten
bezeichnet der Evangelist die Verleugner der Dreieinigkeit in Christo für Gottesleugner,
weil der Evangelist gut wußte, daß
unter Vater und Sohn nichts anderes, als die Liebe und Weisheit in Gott
bedeutet, die er an mehreren Stellen seiner Schrift in geistig entsprechenden
Worten anführt.5
Das Zeugnis Gottes vom Berge Tabor
über Christus lautet: Jesus Christus ist
Mein geliebter Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen habe (Matth.
17), Den höret! Ich war damals verklärt in Meiner himmlischen Gestalt,
allwo Mein Kleid schneeweiß und glänzend war und Mein Angesicht leuchtend wie
die Sonne. Darüber schreibt Mein Jünger Johannes in 5, 10: Wer dem Sohne nicht glaubt (was Er von Sich Selbst ausgesagt hat), der
erklärt Ihn für einen Lügner, weil er dem Zeugnis nicht glaubt, das Gott Selbst
(am Berge Tabor) von Seinem Sohne abgelegt hat.
Damit sagte Johannes, daß manche eurer Priester und Bibelausdeuter falsche Christusse
und falsche Propheten sind, denn sie sagen, daß
Christus kein Gott, sondern nur ein Mensch war.
Schumi: Man hat an 20 römisch-katholische Priester das Angebot
zugesandt, daß man ihnen das Buch: Christus und die
Bibel, oder Beweise, daß es nie einen anderen Gott
als Christus gab, kostenlos zum Durchlesen einsenden will, um sie von der
Wahrheit zu überzeugen; aber nicht ein einziger wollte etwas von der Wahrheit
über Christus erfahren. Dadurch erfahrener gemacht, sandte man das Buch
kostenlos an 34 protestantische Pfarrer ein, 32 davon haben es, teils
stillschweigend, teils mit Grobheit zurückgesandt, daß
es ein grober und gottloser Unsinn sei, nur zwei Pfarrer haben es, weil schon
gelesen, - aber nicht aus Überzeugung behalten, wie sich nachträglich
herausgestellt hat.
Das Buch ist von Gott Selbst
diktiert und auf die Bibelbeweise gestützt und, wie oben ersichtlich,
bezeichneten schweizerische Priester es als grober und gottloser Unsinn, somit
bezeichneten sie auch Gott Jesus Jehova Zebaoth, als einen Lehrer des groben
und gottlosen Unsinns! –
Meine lieben Kinder, aus diesem Berichte Meines Knechtes erseht ihr, daß eure Priester falsche Christusse
und falsche Propheten sind. Sie sind durch ihre Lebens- und Handlungsweise so
tief gesunken und geistig blind und finster geworden, daß
keine Bekehrung mehr möglich ist, denn sie sind die Wölfe in Schafspelzen, die
euch in ihre geistige Finsternis gezogen und Mir entfremdet haben, so daß Ich, Gott Selber, nichts mehr mit der Menschheit
anfangen kann. Eure falschen Christusse und falschen
Propheten, die dadurch eben die Antichristen sind, heißen Mich, den
hochheiligen Jehova in Christus das, was sie selber sind. Würden sie an Mich
glauben, so würden sie sich wohl überlegen, ihren unnahbaren und hochheiligen
Richter, von dem ihre geistige Zukunft abhängt, so zu behandeln.
Ich wußte das schon in den Tagen
der Ewigkeit, daß in der ganzen Welt die Christen so
arg in die geistige Finsternis durch ihre Priester gezogen werden, daß sie Mein Wort nicht mehr erkennen, sondern es als
falsches Prophetentum fliehen werden. Darum habe Ich als
letztes Mittel beschlossen: Die heilige Schrift, worin Mein Wort steht, das
aber in den Händen der Priester zu einem schwarzen Zauberbuch geworden ist,
durch Meine göttliche Allmacht dadurch von der Welt verschwinden zu lassen, daß Ich alle Bibeln und alle religiösen Schriften 6
werde in Luft verwandeln.
Der Prophet Amos erhielt vor 2650 Jahren folgende Weissagung
über die Vernichtung der Bibel: Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr
Jehova, daß Ich einen Hunger ins Land schicken werde,
nicht einen Hunger nach Brot, oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Worte
Jehovas zu hören. (So) daß sie hin und her von einem
Meer (d.h. „Volk“), zum anderen von Mitternacht (oder „finsteren Menschen“)
gegen Morgen (oder „zu den Erleuchteten“) herumlaufen, und Jehovas Wort suchen
und doch nicht (mehr) finden.7
Diese Worte der Weissagung sind
klar und lassen keine falsche Deutung zu, weil das ganze Wort Gottes durch die
Propheten und Apostel in der Bibel vereint veröffentlicht vorliegt. Als
Ergänzung zur Weissagung bei Amos erhielt der Prophet Micha vor 2621 Jahren (im
Jahre 717 vor Chr.) folgendes Wort:
Und die Seher (des falschen Prophetentums,
die ihre eigenen falschen Ansichten sehen) sollen zu Schanden, und die
Wahrsager (der Kirchen und Sekten über die Wahrheiten des Glaubens) zu Spott
werden, und müssen ihren Mund alle verhüllen, weil da kein Gotteswort sein wird
(Micha 3, 7).
Ihr wisst aus der Geschichte des Judentums, daß das Wort Gottes bisher noch nie gefehlt hat. Auch sind
weder jüdische, noch christliche Glaubenslehrer bisher noch nie zu Schanden
geworden, daß ihnen das Wort Gottes je gefehlt hätte,
auf welches sie sich dann nicht berufen konnten, sondern der angeführte Vers
bei Micha ist nur als Ergänzung zu Amos gegeben worden.
Mit dem Verschwinden der Bibel wird auch das
römisch-katholische Meßbuch verschwinden, und dadurch
auch das tätliche Meßopfer aufhören, und damit auch
die tägliche Gottfabrikation aus dem Mehlteig, und die tägliche Kreuzigung
Christi auf Golgatha-Art, wie die römische Kirche lehrt. Von der
Abschaffung des Meßopfers berichtet der Prophet
Daniel vor 2443 Jahren 8, welches man bei Daniel im Kapitel
12, Verse 9-13 nachlesen kann.
Seht Meine Kinder, so will Ich allen die Augen öffnen, und
das in nächster Zeit, die bereits vor der Türe des Weltgerichtes steht, daß das ganze heutige Christentum ein Gräuel in Meinen
Augen ist, weil ein heidnisches Ketzertum, durch
römisches Priestertum aufgebracht und von allen Kirchen und Sekten, die sich
von der römischen Kirche getrennt haben, in verschiedenen Formen von der ersten
übernommen.
Beim letzten Abendmahl sagte Ich, die Weisheit und Allmacht
in Gott, daß der Gottvater oder die Liebe Gottes in
Mir wohnt, damit sagte Ich, daß Ich nicht bloß der
Vater bin, sondern die heilige Dreieinigkeit Selbst, weil außer der Liebe als
Vater, der Weisheit als Sohn und der Allmacht als Heiliger Geist kein anderer
oder gar dreipersönlicher Gott, wie Ihn die römisch-katholische Kirche im
vierten Jahrhundert erfunden hat, besteht. Darum sagte Paulus an die Kolosser in
2, 9: In Christo wohnt die ganze Fülle
der Gottheit leibhaftig, und mehr als einen ganzen Gott hat es nie gegeben.
Das glaubt! Und dann seid ihr von
einem groben Ketzertum erlöst, und kommt zu Mir,
eurem Gott und Vater in die geistig-religiöse Schule, damit ihr aus dem
bisherigen finsteren Ketzertum herauskommen werdet.
Nun frage Ich: Was sind nun alle diejenigen, welche den
besagten Irrlehren im Priesterkleide 9
nachlaufen?
Seht, das sind die verlorenen Schafe Meines Stalles. Sie sind die
Irregeführten, und tief zu bedauern, da sie durch ihre Leiter in dieselben
religiösen Lügen und Finsternisse eingeführt worden sind, worin ihre finsteren
Leiter stecken.
Alle Ihre Aufklärungen der wichtigsten religiösen Wahrheiten
sind finstere Lügen, durch welche Millionen und Millionen gläubiger Christen
für den Himmel entfremdet und für die Hölle reif und großgezogen worden sind.
Es ist soweit gekommen, daß Ich Selbst ohne Gewalt
nichts ausrichten kann. Daher wundert euch nicht, daß
Ich, die ewige Liebe, in diesem scharfen Tone spreche. Denn nun ist Meine Zeit
der Wiederkunft angebrochen und daher rede Ich zu allen Menschen als Richter
der Welt, dessen Ausspruch heilig ist und unter Blitz und Donner schrecklicher
Erdbeben in Erfüllung gehen wird.
Schützen will Ich alle diejenigen, welche Mich, als den
liebevollen Vater in Jesus erkannt haben und aus Liebe zu Mir und den Nächsten
Meine Gebote willig erfüllen werden. Wehe aber denjenigen Menschen, welche
trotz der schrecklichen Vernichtungsereignisse und Meiner Lehrbeweise
hartnäckig in ihrem Irrtum verharren werden, denn für sie bleibt nichts anderes
übrig, als sie von der Welt zu nehmen, allwo dann die finstere Hölle der Qualen
und Schrecknisse sie aufnehmen wird. Amen.
*
Anhang
Das Wort Gottes ist der Sohn der Liebe Gottes, denn das Wort
Gottes ist ein Geborenes aus der Liebe Gottes, geistig „Vater“ genannt, weil es
eben ein Kind der Liebe ist (Johannes 4, 8. 16).
Daß das Wort Gottes ein Kind,
daher geistig ein Sohn Gottes genannt wird, entspricht auch nach der
orientalischen Blumensprache, in welcher das Wort „Die Tochter der Lippe“
genannt wird, somit ähnlich der himmlischen Sprache, in welcher die Weisheit
Gottes als Wort Gottes, „Gottessohn“ genannt wird.
Jesu Vaterpreisung. Matthäus 11, 25 erzählt: Jesus erhob Seine Stimme und sprach: Ich
preise Dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß
du solche Dinge den Weisen und Klugen verborgen hast, aber den Demütigen geoffenbart. Dieser Ausruf geschah, um die stolzen
Pharisäer und Weltweisen aufmerksam zu machen, daß
ihre Weisheit und Klugheit vor Gott keinen Wert hat und daher sie im Stich
gelassen und die Ungelehrten, aber Demütigen, ihnen vorgezogen werden, damit
sie in sich gehen und demütig werden sollten, besonders in der Beurteilung des
Wortes Gottes der Heiligen Schrift und der christlich-theosophischen
Vaterworte.
Niemand ist gut, als
Gott allein. Markus 10, 17. 18: Ich war jenseits des Jordans und lehrte das
Volk. Als Ich wieder aufbrach, um nach Jerusalem zu gehen, und auf die Straße
kam, lief ein reicher Mann herzu, kniete vor Mir nieder und fragte Mich: Guter Meister, was soll ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Da er Mich für einen
gewöhnlichen Menschen und nicht für den Messias Jehova ansah, so antwortete Ich
ihm als Mensch nach der äußerlichen Körperform, und sagte: Warum heißest du Mich gut? Niemand ist gut (d.h. „heilig oder
unfehlbar“) als Gott allein.
Von dieser Antwort aus beurteilen Mich viele, daß Ich kein Gott war. Allein in dieser Antwort liegt
nirgends die Verneinung, daß Ich kein Gott wäre,
sondern es ist vielmehr eine Rücksprache und Fragestellung an den Mann, warum
er Mir mit einem geistigen Titel kommt, der nur Gott gebührt, im Herzen er Mich
aber doch nur für einen Menschen anschaut. Daß diese
Rücksprachfrage an den reichen Mann also gemeint war, beweisen euch mehrere
Quellen in der Heiligen Schrift, sowohl des alten, als des neuen Testaments.
Und ihr dürft die Sache nicht anders nehmen als so, wie Ich
sie euch Selber erkläre, denn sonst erklärt ihr Mich, Christus, euren Gott und
Schöpfer für einen Lügner.10
Die Hauptquellen, welche dartun, daß
Ich, Gott Jesus Jehova Zebaoth, der Schöpfer der Welt, der König Himmels und
der Erde, das ewige Leben, die heilige Dreieinigkeit und somit die ganze
Gottheit in einer Person bin, sind im Buche: "Christus und die Bibel" (Kundgabe an Franz Schumi, w.m.).
Mein Gott, Mein Gott,
warum hast Du Mich verlassen? Diese Worte sprach Ich am Kreuz und sie sind
der größte Anstoß für alle Unwissenden und finsteren Christen, darum sagen sie,
Meine damaligen Worte als Verteidigung zu ihrem falschen Glauben heranziehend: Ja, wenn Christus Gott war, zu welchem Gott
rief Er denn damals?
Auf diesen Einspruch habe Ich euch aufzuklären, daß Ich damals nicht als Gott sprach, sondern als Mensch
nach dem Fleische: Meine Seele mit dem Geiste Gottes in ihrem Herzen trat
damals aus dem Leibe, der Leib aber war nicht mehr eine grobgeistige Materie,
sondern ein zweiter Geist neben der Seele, aber doch sichtbar, weil gefestigtes
geistiges Fleisch, weil die Seele durch den Geist, der Leib aber durch die
Seele belebt wird.11 In dieser Verlassenheit, da der
Leib sah, daß er sterben mußte,
sprach er nun die obigen Worte, die man bisher so falsch ausdeutete. Diese
Worte galten aber nicht bloß dem Fleischleibe Christi, sondern sie galten
speziell einem jeden Menschen als Beispiel, daß ein
jeder Mensch in der Not nur zu Gott, seinem Vater, die Zuflucht nehmen und bei
Ihm die Hilfe suchen soll und nirgends anderswo. Also sollt ihr das dritte
Wort am Kreuze erfassen und dann wird es auch keinen Anstoß mehr bilden, da ihr
doch wissen sollt, daß Ich als Gott keinen anderen
Gott in der Sterbestunde suchen konnte, da es keinen anderen Gott außer Jehova
– Christus gibt.
Sechstes Wort am Kreuz. Vater,
in Deine Hände empfehle Ich Meinen Geist! Mein Leib war zur Zeit des
Sterbens am Kreuz durch das große Leiden, wie zuvor gesagt wurde, schon ganz
vergeistigt, es war nichts Materielles mehr an ihm, daher konnte Ich ihn einen
Geist nennen. Der Sinn Meiner Worte ist also folgender:
Jeder Mensch soll erkennen, daß Gott
Sein Vater ist, daher soll er alles in Seine Hände legen und seiner Gnade und
Barmherzigkeit empfehlen. Ich war nach dem Geiste – Gott, nach der Seele Gottes
Weisheit Selbst, aber nach dem menschlichen Leibe ein Mensch, und daher zeigte
Ich durch Mein Beispiel, was ein jeder Mensch in solchem Falle zu tun hat, daß er richtig vorgeht, und wie er als Geschöpf gegen Gott,
als dessen Schöpfer, reden und handeln soll.
*
Wer die Wahrheit über das Christentum erfahren will, der
lese die direkten Offenbarungen Gottes in den christlich-theosophischen
Büchern:
Nr. 37: Die heilige Dreieinigkeit, 1. Teil, zweite vermehrte
Auflage,
Nr. 53: Wer ist ein Diener Gottes?
Nr. 58: Christus und die Kirche
Nr. 64: M. Luthers Führung im Jenseits
Nr. 70: Die Anfangslehren der christlichen Theosophie
Nr. 71: Christus und die Bibel
Nr. 72: Christlich-theosophisches Gebetbuch
Nr. 73: Die christliche Theosophie
Nr. 76: Zehn religiöse Widersprüche
Nr. 77: Begründung,
daß Jesus
Christus Jehova Zebaoth ist und das Vater-unser-Gebet mit der
Rechtfertigungslehre.
Nr. 80: Kundgaben des Vaters Jesus
Die Zeitschrift „Die Liebe“, 1. Jahrgang 1904, 2. Jahrgang
1905
Gottesmedien und das innere Wort.
*
1 Aelohim bedeutet
urhebräisch „Gotteskraft“.
2 Matthäus 9, 12; - Lies die ChtS
37. 13, 2, die Anmerkung.
3 Offenbarung 17, 14; - 19, 16.
4 Daher von Mir, Christus Selbst bestimmter Titel:
„Donnerworte Gottes über die heutigen Priester“.
5 Joh. I. 1-14; - Joh. 14, 9. 10. 11; - I. Joh.
5, 7.8; - Offbg. 7, 14; - Joh. 3, 5.
6 Zeitschrift „Die Liebe“ 1905, Kap. 88, 89, 127: -
7 Amos 8, 11. 12, im Jahre 745 vor Chr.
8 Im Jahre 539 v. Chr.
9 So wie die Schweizer katholischen und
protestantischen Priester geistesfinster und ketzerisch sind, so sind auch alle
in anderen Ländern.
10 Dieses ist leider, wie vorne gemeldet wurde, bereits
geschehen, auf Grund des Buches „Christus und die Bibel“, welches das höchste
Licht unter allen Büchern der Welt über Christus verbreitet, das sie aber im
Namen aller derjenigen, die es stillschweigend retournierten, als „grober
Unsinn“ und „gottloser Unsinn“, und Schumi ein
rechter Schwindler, ein listiger Betrüger, oder ein armer Betrogener
bezeichneten! Ein Beweis der großen Geistesfinsternis und daher Untauglichkeit
dieser Pfarrer zum Priesteramte, weil jeder wahre Diener die Stimme seines
Herrn kennt, diese aber nicht. Daher sind sie auch nicht Meine Diener.
11 Das Verständnis dieses Satzes hängt von der geistigen
Reife der Seele ab.
Rudolf R. Hoff
Verlag für geistige Literatur
Mühlenweg 21, D 53902 Bad Münstereifel