die zehn gebote

werner may   im paradies   17309 fahrenwalde   werner(at)paradies-auf-erden.de
Die 10 Gebote in den Ohrenbahrungen


Die 10 Gebote in den Offenbarungen an Franz Schumi
Das 1. Gebot
Das 2. Gebot
Das 3. Gebot
Das 4. Gebot
Das 5. Gebot
Das 6. Gebot
Das 7. Gebot
Das 8. Gebot
Das 9. Gebot
Das 10. Gebot













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Vorworte zu den zehn Geboten Gottes
(Auszüge aus "Christliche Theosophie" von Franz Schumi)

Swedenborg schreibt: Wo ist auf dem ganzen Erdkreise ein Volk, welches nicht wüsste, dass stehlen, ehebrechen, töten und falsches Zeugnis reden böse sei? Wüssten sie dieses nicht und sorgten sie nicht durch Gesetze dafür, dass niemand dergleichen tue, wäre es um sie geschehen, denn die Gesellschaft, der Staat und das Reich würden ohne jene Gesetze zusammenfallen. Wer kann glauben, dass das israelitische Volk vor anderen so sittenlos gewesen sei, dass es nicht gewusst habe, dass dies böse sei? Man konnte sich daher wundern, warum jene überall auf dem Erdkreise bekannten Gesetze mit einem so großen Wunder vom Berge Sinai von Jehova Selbst bekannt gemacht wurden; aber man höre:

Sie wurden mit einem so großen Wunder vom Berge Sinai herab von Jehova Selbst bekannt gemacht, damit man wüsste, dass jene Gesetze nicht nur bürgerliche und sittliche, sondern auch geistige Gesetze seien, und gegen sie handeln nicht nur dem Mitbürger und gegen die Gesellschaft Böses tun, sondern auch gegen Gott sündigen heiße. Jene Gesetze sind daher durch die von Jehova geschehene Kundmachung vom Berge Sinai herab zu Gesetzen der Religion gemacht worden; denn es ist offenbar, dass Jehova alles, was er befiehlt, der Religion wegen befiehlt, und dass man es tun solle wegen Seiner und wegen des Menschen, damit er selig werde...

...So große Macht und so große Heiligkeit war auch deswegen in diesem Gesetze, weil es der Inbegriff alles dessen war, was zur Religion gehört; denn es bestand aus zwei Tafeln, deren eine alles enthält, was auf Seiten Gottes, und die andere alles im Inbegriffe, was auf Seiten des Menschen ist. Deswegen werden auch die Vorschriften jenes Gesetzes zehn Worte genannt. Sie werden so genannt, weil zehn alles bedeutet.

Auf welche Weise aber jenes Gesetz der Inbegriff alles dessen ist, was zur Religion gehört, wird man im folgenden Abschnitte sehen.

Weil durch jenes Gesetz eine Verbindung des Herrn mit dem Menschen und des Menschen mit dem Herrn geschieht, so wird es Bund und Zeugnis genannt; Bund, weil es verbindet, und Zeugnis, weil es zeugt; denn der Bund bezeichnet die Verbindung, und das Zeugnis die Bezeugung desselben. Deswegen waren es zwei Tafeln, die eine für den Herrn, die andere für den Menschen. Die Verbindung geschieht vom Herrn, aber nur dann, wenn der Mensch das tut, was auf seiner Tafel geschrieben steht; denn der Herr ist beständig gegenwärtig und wirkt und will eingehen, allein der Mensch soll mit der Freiheit, die er vom Herr hat, auftun; denn Er sagt: "Siehe, Ich stehe vor der Tür und klopfe an, wenn jemand Meine Stimme hört, und die Türe auftut, so werde Ich zu ihm eingehen, und Abendmahl mit ihm halten, und er mit Mir."

In einer Kundgabe an Franz Schumi erläutert Jesus:

Aus den zehn Geboten lernt ihr, dass ein Christ die vorgeschriebenen Pflichten nicht nur äußerlich erfüllen, sondern dass er diese auch innerlich oder geistig, wie sie da erklärt sind aus der Liebe und Weisheit Gottes, da sie göttlich sind, erfüllen und das alles meiden soll, womit man die Gebote gegen Gott und den Nächsten übertritt; denn sie sind Gebote Meiner göttlichen Liebe und da ihr in der weltlichen Verstandesweisheit erzogen und verzogen seid, deshalb ist es euch so schwer, selbe zu erfüllen. Darum sagte Ich, Jesus:

"Nicht ein jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr! wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters tut, der im Himmel ist, der wird in das Himmelreich eingehen."

Denjenigen aber, welche Meine Gebote halten, habe Ich das ewige Leben versprochen, indem Ich sagte: "Willst du zum ewigen Leben eingehen, so halte die Gebote"; und denjenigen, welche sie halten, habe Ich schon auf dieser Welt einen vielfältigen Segen verheißen, wie es im ersten Gebote geschrieben steht: "Ich bin Jehova, die Gott, der Gnade übt an Tausenden, die Mich lieben und Meine Gebote halten."

Dass der äußere sinnliche Mensch nicht früher innerlich oder geistig wird, dass heißt, dass er nicht früher in Eintracht mit dem inneren Reingeistigen handelt, als bis die Begierden entfernt sind, lehrte Ich, Jesus, indem Ich sagte:

"Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, denn ihr reinigt das Auswendig des Bechers und der Schüssel, das Inwendige aber ist voll Raubs und Unmäßigkeit; blinder Pharisäer, reinige zuvor das Innere des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein sei“, und außerdem in gleichem Sinne in diesem ganzen Kapitel von Anfang bis zu Ende. Das Innere, welches pharisäisch oder priesterlich ist, sind die Begierden nach dem, was in den zehn Geboten zu tun untersagt wird.

Ich Jesus als Gottmensch sprach in Gleichnissen und in geistiger Art, darum sind alle Meine Lehren für das Innere des Menschen gegeben. Wenn aber der Mensch sein Inneres nach den Geboten Gottes einordnet, dann reinigt er auch sein Fleisch und also wird durch das Niederdrücken aller ungeistigen Gedanken, Worte und Taten, der Mensch geistig wiedergeboren:

Die erste Geburt war die Geburt des Fleisches, in welchem Böses und Falsches ist,

die zweite als Wiedergeburt, ist der Auszug aus dem Materiellen ins Geistige, und wenn diese ganz und genau durchgeführt wird, dann erfolgen die Gnaden und Gaben des heiligen Geistes, wie Ich zu Nikodemus sprach und mit der Pfingsttaufe diese Rede mit der Tatsache bewies.

Die zehn Gebote verbieten je nach ihrem inneren Kern alle Ausschreitungen, alle falschen Wege, alle Untugenden, Neigungen, Leidenschaften, Begierden, Gelüste und Laster des sinnlich beanlagten Menschen, welche gegen den Willen des Gottesgeistes im Menschen sind. Also auch in Bezug des falschen Glaubens und der Liebtätigkeit, welche den Kern des größten Gebotes im Gesetze enthalten.

Die Begierden des Fleisches, der Augen und der übrigen Sinne, sind getrennt von den Begierden, das heißt, den Neigungen und Verlangen des Geistes, und sind ganz gleich den Begierden der Tiere; weshalb sie an sich tierische Wildheit haben; die Neigungen des Geistes hingegen sind wie die der Engel, und daher wahrhaft menschlich zu nennen. In wie weit daher jemand den Begierden des Fleisches frönt, in so weit ist er Tier und wildes Tier; in wie weit er hingegen dem Verlangen des

Geistes huldigt, in so weit ist er Mensch und Engel. Die Begierden des Fleisches lassen sich vergleichen nach Swedenborg, mit den Ställen, in welchen Esel, Böcke und Schweine sind, und die Neigungen des Geistes mit den Ställen, in welchen edle Pferde, und auch Schafe und Lämmer stehen; sie unterscheiden sich auch wie Esel und Pferd, und wie Bock und Schaf, und wie Lamm und Schwein, im Allgemeinen wie Schlacken und Gold, und wie Kalk und Silber usw. —

Begierde und Tat hängen zusammen wie Fleisch und Blut, wie Flamme und Öl; denn die Begierde ist in der Tat, wie die Lust in der Lunge beim Atmen und Sprechen.


Die Zehn Gebote Gottes.

Die zehn Gebote Gottes beziehen sich auf die Pflichten zu Gott und den Menschen, welche ihr zu erfüllen berufen seid, wenn ihr das ewige Leben erlangen wollt. Diese Gebote lauten:

1) Du sollst allein an einen Gott glauben. 

2) Du sollst den Namen, Deines Gottes nicht eitel nennen.

3) Du sollst den Sabbat, als den geistigen Ruhetag heiligen.

4) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebst und es dir wohl gehe auf Erden.

5) Du sollst nicht töten.

6) Du sollst nicht ehebrechen und Unkeuschheit treiben.

7) Du sollst nicht stehlen.

8) Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.

9) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

10) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, welches soviel bedeutet als:
Du sollst nicht die Barmherzigkeit und Gutmütigkeit deines Nächsten ausbeutend missbrauchen.